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Lahn-Dill-Kreis investiert konsequent in moderne 
Schulen – Schwerpunkt auch in Wetzlar

Ausgabe - 01/2026 

Der Lahn-Dill-Kreis setzt weiter seinen klaren Schwerpunkt auf Bildung und investiert auch in den kommenden Jahren weiter konsequent in die Schulstandorte. Als Schulträger trägt der Kreis Verantwortung für 92 Schulen an 97 Standorten.

Mit dem Haushalt 2026 und dem dazugehörigen Investitionsplan wird deutlich: Moderne Schulen, gute Lernbedingungen und nachhaltige Investitionen in die Bildungsinfrastruktur bleiben oberste Priorität. Das hat der neue Kämmerer und Erste Kreisbeigeordnete Frank Inderthal bei der Einbringung des Haushalts betont. Trotz angespannter Haushaltslage wird weiter gezielt in Schulgebäude, Ausstattung und Außenanlagen investiert.

Ein Beispiel ist die Schulhofsanierung an der Dalheimschule Wetzlar. In Kooperation mit der Stadt Wetzlar wird der Außenbereich umfassend erneuert und aufgewertet. Der bestehende Verkehrsübungsplatz soll erhalten werden. Dieser wird mit modernen Spielgeräten zur Förderung der motorischen Entwicklung ergänzt. Nicht nur Sonnensegel sondern auch Bäume werden Schattenplätze für sonnenintensive Tage spenden. Denn Bäume und Grünflächen können die gefühlte Temperatur an heißen Tagen deutlich senken und wirken wie kleine Klimaanlagen. Und eine weitere Besonderheit zeichnet den Schulhof der Dalheimschule aus. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Kreis und Stadt Wetzlar. Der Schulhof soll nicht alleine Schülerinnen und Schülern, sondern außerhalb des Schulbetriebs auch Anwohnerinnen und Anwohnern zur Verfügung stehen und Begegnungsort werden.

Neben Maßnahmen im Grundschulbereich investiert der Kreis weiterhin in große Schulprojekte wie Wilhelm-von-Oranien-Schule Dillenburg oder die Käthe-Kollwitz-Schule Wetzlar. Letztere bildet nach Fertigstellung der Goetheschule und der Theodor-Heuss-Schule den Abschluss der Großbaustelle „Sanierung Schulzentrum Frankfurter Straße“. Gemeinsam mit der Schulgemeinschaft wurde auch hier ein Konzept entwickelt, in dem die Schule ihr eigenes Profil weiter stärken und ihre Stärke auch in den Räumlichkeiten darstellen kann. Die Käthe-Kollwitz-Schule steht für praxisnahe Ausbildung, enge Kooperation mit Ausbildungsbetrieben und starker Verankerung in der regionalen Wirtschaft. Als berufliches Kompetenzzentrum ist die Schule ein wichtiger Baustein für die Fachkräftesicherung im Lahn-Dill-Kreis – insbesondere in den Bereichen Handwerk, Dienstleistung und Sozialberufe. Die Fachräume, die zum Profil passen, werden nun geschaffen.
Auch die Friedrich-Fröbel-Schule wächst und verändert sich. Bei der Schule handelt es sich um eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und einer Abteilung körperliche und motorische Entwicklung. Wie bei allen anderen Schulen war auch hier die Schulgemeinschaft an der Weiterentwicklung beteiligt. Ziel war es, eine moderne Schule mitten in der Stadt umzusetzen. Gerade mit dem Blick auf das Thema Inklusion ist es wichtig, die Schülerinnen und Schüler als Teil des Stadtbilds wahrzunehmen. Insbesondere dieser Aspekt bewog dazu, die Schule nach der Sanierung der Räumlichkeiten der schon länger leerstehenden Kestner-Schule, dort einziehen zu lassen.

Der Kreis investiert im Schulbereich kontinuierlich weiter: in gute Ausstattung, in moderne Räume, in Klimafreundlichkeit und -effizienz. Insbesondere im Grundschulbereich geht es darum, dem steigenden Betreuungsbedarf und der wachsenden Anzahl an Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden. Hier fließen Mittel auch in zusätzliche Betreuungsräume sowie dem Ausbau und der Modernisierung von Mensen.
Für die SPD im Kreistag ist klar: Investitionen in Schulen sind Investitionen in die Zukunft unserer Region. Kinder und Jugendliche brauchen moderne Lernorte, die nicht nur funktional sind, sondern Aufenthaltsqualität bieten und Bildung ganzheitlich ermöglichen. So erklärt die Fraktionsvorsitzende Cirsten Kunz-Strueder: „Gute Bildung beginnt bei guten Rahmenbedingungen. Wer heute in Schulen investiert, stärkt unsere Region langfristig. Auf den Schulbänken sitzen die Fachkräfte von morgen.“.